Dienstag, 4. Mai 2010

Gurken

Die Gurke lat. "Cucumis sativus" gehört zu den Kürbissen (Cucurbitaceae). Es handelt sich um ein Frucht Gemüse, deren fleischige Früchte botanisch zu den Beeren zählen. Gurken sind besonders wärmeliebend und absolut frostempfindlich. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Variationsformen: Als Schwammgurke, Minigurke, Luffa, Softgurke Kiwano,... Die Farbe der Früchtstände variiert von weiß über grün, bläulich, gelb bis hin zu leuchtendem Orange. Gurken wachsen kriechend oder kletternd.
Die Geschichte der Gurken pflanzen (in der Geschichte Cucumis genannt) läßt sich durch Samenfunde von vor fast 9 Jahrtausenden zurückverfolgen. Unter dem Begriff "Cucumis" wurden alle zur Kürbisfamilie zugehörigen Pflanzen zusammengefaßt, also auch Zucchini, Kürbisgewächse und Melonen. Von daher ist eine eindeutige Zurückverfolgung der Gurke im Speziellen sehr schwierig. Vor 3000 Jahren wurde die sehr wärmeliebende Gewächs in Indien und Ägypten angebaut. Die Frucht war auch den alten Griechen und Römern bereits bekannt, sie wurde im gesamten Mittelmeerraum angebaut.
Die Römer sollen Pflanzen auch schon unter Glas herangezüchtet haben. Über ein bestimmtes Herkunftsland ist man sich in der Literatur nicht einig. Die einen sprechen vom tropischen Afrika, die anderen geben die Südhänge des Himalajas an. Um 1600 gelangte die Gurke zu den slawischen Völkern, die als erste die Milchsäuregärung durchführten und somit die Guken einlegen konnten, laut meiner Quellen.

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